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vom Skiclub Zell am SeE  

 

 

Gratulation Sam Maes auf dem Weg zur Weltspitze

ZELL AM SEE/BELGIEN (vor). Geboren ist der junge Sportler in der Nähe von Antwerpen. Als er zwei Jahre alt war, zog seine Familie nach Zell am See. Hier übte Sam Maes nicht "nur" die Sportarten Fußball, Tennis und Golf aus, hier lernte er auch das Skifahren. Maturiert hat er am Skigymnasium Saalfelden.

 

Die Entscheidung

Im Schülercup fuhr der 20-Jährige noch mit belgischem Pass, danach wurde er Doppelstaatsbürger: "Ich hätte ansonsten nicht mehr bei den österreichischen Meisterschaften teilnehmen können. Mit 16 musste ich mich dann entscheiden, für welches Land ich fahre, und somit habe ich, seit ich 18 bin, wieder nur mehr den belgischen Pass." 

 

Der grOSSe Durchbruch

Der erste Sieg in einem FIS-Rennen gelang Sam Maes im August 2015 bei einem Slalom in Südafrika - einen Tag, nachdem er Südafrikanischer Meister geworden war. Sein bestes Ergebnis bei den Olympischen Jugend-Winterspielen 2016 in Lillehammer war der siebte Platz im Riesenslalom. Ein Jahr später, bei der Juniorenweltmeisterschaft 2017 in Åre, gewann er überraschend die Bronzemedaille im Mannschaftswettbewerb. Ab Dezember 2017 wurde dann im Europacup durchgestartet, wo zählbare Ergebnisse aber ausblieben.

Weltcup-Debut beim Slalom in Levi

Weiter ging es mit den Olympischen Winterspielen 2018 in Pyeongchang - Platz 32 im Riesenslalom. Weitaus erfolgreicher war er im Sommer beim Australian New Zealand Cup 2018: ein Sieg, drei weitere Podestplätze und Rang drei in der Gesamtwertung. Dadurch machte der "belgische Zeller" in der FIS-Rangliste einen weiten Sprung nach vorne, sodass er im November 2018 im Slalom von Levi sein Weltcup-Debüt feiern konnte. Drei Wochen später, beim Riesenslalom von Val-d’Isère, holte Maes erstmals Weltcuppunkte. Weiter ging's mit zwei Bronzemedaillen bei der Juniorenweltmeisterschaft 2019. Sein bisher bestes Weltcupergebnis erzielte er vor knapp zwei Wochen: Platz 12 im Riesenslalom von Kranjska Gora.

Die Privatmannschaft

Seit 2018 trainiert der Zeller in der Privatmannschaft "Global Racing". "Da trainieren viele Läufer, die nicht von einem großen Verband unterstützt werden. Ich hatte das Glück, dass mich das belgische olympische Komitee in ihr Programm ,be gold' aufgenommen hat. Da werden alle Sportler, die eine Chance auf die Olympischen Spiele haben, gefördert." Dazu hat er auch einige private Sponsoren, die ihm das Rennfahren ermöglichen. Sam Maes ist ein Techniker, der sich heuer aber besonders auf den Riesentorlauf konzentriert hat. "Mit den Europacup- und Weltcuprennen komme ich so auf ca. 20 Rennen pro Saison. Ich möchte mich im Weltcup-Ranking in den besten 30 etablieren. Dann kann man überlegen, wieder den Slalom dazu zu nehmen."

Das groSSe Ziel

Als oberstes Ziel hat sich Maes die Olympischen Spiele 2022 gesetzt. "Ich muss mich technisch noch verbessern, aber bei den Olympischen Spielen will ich zur Weltspitze gehören," so der sympathische Zeller. Parallel dazu will er ein Fernstudium zum Wirtschaftsingenieur absolvieren.
Fritz Unterganschnigg vom Skiclub Zell am See: "Sein größter Förderer war Gidi Gruber, er erkannte schon früh Sams großes Potential. Wir wussten, dass er Karriere machen wird - nur nicht, in welcher Sportart. Denn er ist auch ein großartiger Golfer. Wir sind froh, ihn beim Skiclub Zell am See zu haben."